Artikel, die in der Nordwest-Zeitung erschienen sind
(Quelle: Nordwest-Zeitung, Oldenburg)

"Auch Nachbarn sensibilisieren" - 20.8.12
Millionen für Museum in Aussicht - 21.7.12

Urgeschichte am Lönsweg - 10.7.12
Rückenwind für Urgeschichtliches Zentrum - 6.7.12


Artikel vom  20.8.2012 - Lesen Sie den Originalartikel nach unter: NWZonline

"Auch Nachbarn sensibilisieren"
Archäologie
    Rückenwind für Urgeschichtliches Zentrum nahe dem Gräberfeld
CDU-Vertreter aus Garrel, Großenkneten und Wildeshausen informierten sich. Die Gäste lobten das Museumsprojekt.

VON STEFAN IDEL

PESTRUP - Blühende Heide, ein neu erbauter Schafkoben und hochsommerliches Wetter - eine bessere Kulisse hätten die mehr als 80 Gäste, die sich am Sonnabend auf dem Pestruper Gräberfeld umsahen, kaum vorfinden können. Auf Initiative des CDU-Landtagsabgeordneten Karl-Heinz Bley informierten sich Vertreter der CDU-Ortsverbände Wildeshausen, Großenkneten und Garrel über den Stand der Planungen für ein Urgeschichtliches Zentrum Wildeshausen (UZW).
"Wir haben unsere Schularbeiten gemacht", sagte CDU-Stadtverbands- und Fraktionschef Wolfgang Sasse unter Hinweis auf die entsprechenden Weichenstellungen in den Gremien. Der Stadtrat hat - wie berichtet - einstimmig beschlossen, sich mit mindestens einem Drittel an den Kosten für das Museumsprojekt zu beteiligen. Der Förderverein UZW geht von rund 3,1 Millionen Euro aus. Eine Million Euro hat die N-Bank in Aussicht gestellt. Zudem sollen Flächennutzungsplan und B-Plan geändert werden, damit das UZW auf einer Fläche zwischen Heideweg und Lönsweg entstehen kann.
Wie UZW-Vorsitzende Svea Mahlstedt den Gästen erläuterte, sei ein gut 1000 Quadratmeter großes Ausstellungsgebäude geplant. Dort sollen ar­chäolische Themen rund um die Megalithkultur medial aufgearbeitet werden. Auf dem gut 4000 Quadratmeter großen Areal soll es eine Aktionsfläche mit diversen Mitmach-Stationen geben. Bis spätestens 30. August müsse der Förderantrag bei der N-Bank vorliegen. Erhält Wildeshausen den Zuschlag, müsse der Förderverein auch Geld über Sponsoren einwerben.
Die stellvertretende Ratsvorsitzende Christa Plate (CDU) wies darauf hin, dass Wildeshausen an der "Straße der Megalithkultur" liege. Es handele sich um ein "Leuchtturm-Projekt", zeigten sich die Gäste überzeugt. Bley sagte seine Mithilfe zu, damit das Projekt "auf breiten Füßen" stehe. Auch Sasse kündigte an, das Thema stärker in die Öffentlichkeit tragen zu wollen. "Wir müssen vor allem die Nachbarn sensibilisieren."
In Bühren hatte Christa Plate die Gäste aus Garrel, Großenkneten und der Kreisstadt über die Dorferneuerung informiert. Zum Abschluss wurde im Landhaus Thurm-Meyer gegrillt.


Artikel vom  21.7.2012 - Lesen Sie den Originalartikel nach unter: NWZonline

Millionen für Museum in Aussicht
STI

WILDESHAUSEN - Einstimmig hat der Wildeshauser Stadtrat beschlossen, sich mit mindestens einem Drittel an den Kosten für ein mögliches Urgeschichtliches Zentrum Wildeshausen (UZW) zu beteiligen. Der Förderverein UZW geht von rund 3,1 Millionen Euro aus. Eine Million Euro hat die N-Bank in Aussicht gestellt. Christa Plate (CDU) wies darauf hin, dass Wildeshausen an der "Straße der Megalithkultur" liege und ein idealer Standort für das Dokumentationszentrum sei. Es handele sich zudem um vorbildliche Wirtschaftsförderung. Falls das Projekt realisiert werde, erhalte die Stadt einen "Leuchtturm". Rainer Kolloge (UWG) sprach von einer "Investition in die Zukunft". Die Stadt werde sich aber strecken müssen, um das Geld aufzubringen. Evelyn Goosmann (SPD) rief die Bürger auf, dieses Projekt ideell zu unterstützen. Im Gegensatz zur Stadt könne der Verein UZW sicherlich Spendenquittungen ausstellen.

Anmerkung des Webmasters: Ja der Verein kann Spendenquittungen ausstellen. Siehe unter "Verein" oder "Kontakt"


Artikel vom  10.7.2012 - Lesen Sie den Originalartikel nach unter: NWZonline

Urgeschichte am Lönsweg
STI

WILDESHAUSEN - Mit der Änderung des Flächennutzungsplanes für eine Sonderfläche "Urgeschichtliches Zentrum Wildeshausen" befasst sich an diesem Dienstag, 10. Juli, der Ausschuss für Stadtentwicklung, Bau und Umwelt (19 Uhr, Stadthaus). Das Zentrum soll an der Pestruper Straße zwischen Heideweg und Lönsweg entstehen. Derzeit ist dort Wald. Die Fläche ist als Maßnahmenfläche für Natur und Landschaft dargestellt und müsste aus dem Landschaftsschutzgebiet herausgelöst werden. Ziel der Aufstellung sei es, die planungsrechtlichen Voraussetzungen für das UZW und den Förderantrag zu schaffen.

Anmerkung des Webmasters: So ganz stimmt die obige Aussage nicht. Für das Infozentrum müsste kein Wald geopfert werden.


Artikel vom  6.7.2012 - Lesen Sie den Originalartikel nach unter: NWZonline

Rückenwind für Urgeschichtliches Zentrum
Archäologie
Kreisstadt stellt Verein Förderung von 1 Million Euro in Aussicht
von Stefan Idel

Wildeshausen - Kräftiger Rückenwind für den Förderverein "Urgeschichtliches Zentrum Wildeshausen" (UZW): Einstimmig empfang der Ausschuss für Fremdenverkehr, Sport und Kultur am Donnerstagabend, dass sich die Stadt mit einem Drittel an den Projektkosten beteiligt. Die Rede ist von möglichen Gesamtkosten von 3,1 Mio. Euro.
Geplant ist ein gut 1000 Quadratmeter großes Ausstellungsgebäude. Dort sollen ar­chäolische Themen rund um die Megalithkultur medial aufgearbeitet werden, erläuterte UZW-Vorsitzende Svea Mahlstedt. Auf dem gut 4000 Quadratmeter großen Areal soll es eine Aktionsfläche mit Mitmach-Stationen geben. Der Verein UZW habe bereits ein Gelände im Auge; wolle dies aber noch nicht öffentlich machen. Stefan Mahlstede, Kassenwart des Vereins, bezifferte die jährlichen Betriebskosten auf rund 211000 Euro. Unter anderem sollten zwei Vollzeitstellen geschaffen werden. Über die Straße der Megalithkultur winke ein laufender Zuschuss von 190000 Euro. Vorsitzende Mahlstedt wies auf das Alleinstellungsmerkmal eines solchen Projekts und das noch ungenutzte touristische Potenzial hin.
Doch die Zeit drängt: Bis spätestens 30. August muss der Antrag bei der N-Bank vorliegen, die eine Förderung von 1 Mio. Euro in Aussicht gestellt habe. Voraussetzung sei, dass sich die Stadt mit einem Drittel der Förderkosten beteiligt. Das letzte Drittel müsste der Verein aus Sponsorengeldern aufbringen.
Bürgermeister Dr. Kian Shahidi strich die Bedeutung des Projekts für Wildeshausen heraus. "Wir sollten das unbedingt positiv begleiten und heute ein Signal setzen", mahnte er den Ausschuss. Mit Matthias Ruhle habe er in der Verwaltung eigens einen Mitarbeiter abgestellt, der dem Verein bei der Antragstellung zur Seite steht. Auch Thomas Johannes (UWG) warnte davor, dass Projekt kaputtzureden. Hermann Hitz (UWG) meinte, es gehe zunächst um den Förderantrag. Bernhard Block (CDU) lobte das Projekt, wies aber auf die hohen Kosten hin: "Woher sollen wir das Geld nehmen?" Shahidi sagte, er gehe davon aus, dass die Summe im Investitionshaushalt 2013 dargestellt werden könne. An den jährlichen Betriebskosten solle sich die Stadt nicht beteiligen.
Während einer Sitzungsunterbrechung holte der Bürgermeister die Ausschussmitglieder zu einer Besprechung in sein Büro. Anschließend votierte das Gremium einstimmig für die Beschlussempfehlung.


Artikel vom  27.6.2012 - Lesen Sie den Originalartikel nach unter: NWZonline

Jüdische Gemeinde bittet Stadt um Hilfe
Finanzen    Zuschuss für Unterhaltung des Friedhofs erforderlich – Namens-Wettbewerb für neues Bad?
Für das neue Hallenbad fehlt noch Geld. Denkbar wäre ein Namensgebungs-Wettbewerb.
VON STEFAN IDEL


WILDESHAUSEN - Auf dem jüdischen Friedhof in Wildeshausen kommt es regelmäßig zu Verunreinigungen und Sachschäden. Das berichtet die Stadtverwaltung unter Hinweis auf Berichte von Bodo Gideon Riethmüller, der vom Landesverband Jüdischer Gemeinden in Niedersachsen mit der Erhaltung der Friedhöfe beauftragt wurde. Riethmüller bittet um eine Kostenbeteiligung der Stadt angesichts des erheblichen Reinigungs- und Unterhaltungsaufwands. Die Verwaltung schlägt vor, Haushaltsmittel in Höhe von 10 000 Euro bereit zu stellen. Mit dem Thema befasst sich der Ausschuss für Fremdenverkehr, Sport und Kultur in seiner öffentlichen Sitzung am Donnerstag, 5. Juli, um 18.15 Uhr im Stadthaus.

Weiterhin steht die Realisierung eines Urgeschichtlichen Zentrums zur Debatte. Die Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank) bietet derzeit Fördermittel zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit im Bereich des Tourismus an. Ein Antrag dazu müsse bis zum 30. August gestellt werden. Das Problem: Die Stadt oder der Landkreis müssten das Projekt des Fördervereins UZW mit rund einer Million Euro gegenfinanzieren. Das gilt angesichts der Haushaltslage der Stadt als überaus schwierig.

Auf der Tagesordnung steht zudem der Bebauungsplan Nr. 19 „Am Krandel“. Weiterhin geht es um das Anwerben von Spenden zur Finanzierung des Schwimmbadneubaus. Denkbar wäre auch der Verkauf von „Bausteinen“ oder der frühzeitige Verkauf von Dauerkarten. Die Verwaltung regt an, für den Neubau einen „Namensgebungs-Wettbewerb“ auszuloben. Denkbar wäre eine Mindestspende von einer Million Euro. Der Fachausschuss soll zunächst beraten, ob so ein Wettbewerb überhaupt durchgeführt werden soll.


zuletzt geändert am  21.8.12